Über uns
Die Karlskirche ist nicht nur Gottesdienstkirche, sondern auch ein lebendiger Veranstaltungsort. Seit 2022 gestaltet Jens Domes als Kulturbeauftragter gemeinsam mit einem engagierten Team von Ehrenamtlichen ein vielfältiges Programm: Ausstellungen, Konzerte, Performances sowie größere Formate wie die Museumsnacht oder „Start bei Karl“ zur Interkulturellen Woche Kassel.
In der Adventszeit hat die traditionelle Krippenausstellung einen festen Platz und zieht jedes Jahr viele Besucher*innen an. An Heiligabend öffnet die Karlskirche zudem ihre Türen weit für alle, die das Weihnachtsfest in Gemeinschaft feiern möchten.
Die Karlskirche in Kassel
Hugenottenkirche in der Mitte der Oberneustadt
Die Karlskirche ist eine Hugenottenkirche und gehört mit der Martinskirche, der Lutherkirche und der Kirche Unterneustadt zu den Innenstadtkirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Mitte.
Die Kirche wurde für französische Glaubensflüchtlinge, die Hugenotten, errichtet und ist bis heute Zeugin einer bewegten und bewegenden Geschichte.
Nach dem Zuzug der französischen Glaubensflüchtlinge wurde außerhalb der Stadt Bauland vom Landgrafen Karl zur Verfügung gestellt. Ein neuer Stadtteil mit dem Namen Oberneustadt wuchs heran. Die Karlskirche befand sich an zentraler Stelle dieses Stadtteils. Der Grundstein für die Karlskirche wurde am 3. August 1698 gelegt.
Erbauer und Planer der Kirche war der französische Architekt und Hofbaumeister Paul du Ry (1640-1714). Die Kirche wurde am 5. Oktober 1706 vollendet und am 12. Februar 1710 von Paul Joly aus Metz, dem „Pasteur“ der französischen Altstadtgemeinde, in den Dienst genommen.
Bis 1906 trug sie den Namen Oberneustädter Kirche. Den Namen Karlskirche trägt sie erst seit circa 100 Jahren.
Gegenwart
Im Laufe ihrer Geschichte hat die Karlskirche viele Umbauten erfahren. Seit der in 2022 fertiggestellten Innenrenovierung bietet der helle Raum Platz für unterschiedlichste Veranstaltungen.
Der Förderverein Karlskirche Kassel setzt sich für die Belange der Karlskirche ein und unterstützt die Arbeit des Kulturbeauftragten Jens Domes.
Weitere Infos
Unter folgenden Links finden Sie weitere Informationen zur Geschichte der Karlskirche:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karlskirche_(Kassel)
http://www.kasselwiki.de/index.php?title=Karlskirche
KIRCHENGESCHICHTE(N)
Geschichten in und um die Karlskirche
Am 1. Sonntag im Monat, 14-15 Uhr
Das Team „Führungen an der Karlskirche“ lädt ein zu Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
die Hugenotten in Kassel; die Geschichte der Karlskirche im Überblick; die Renovierung der Kirche 2018-2021; die Kirche als „gebauter Glaube“; der neugestaltete Altar.
Glockenspiel (Carillon)
Das Glockenspiel (Carillon) wird von Hand gespielt und erklingt zu folgenden Zeiten:
Sonntag vor den Gottesdiensten 10:35 Uhr - 10:50 Uhr
Montag und Mittwoch 17:30 Uhr - 18:00 Uhr
Freitag 11:30 Uhr - 12:00 Uhr
Bei Interesse am Erlernen des Carillonspiels oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Jens Domes, [email protected] oder 0170-28 96 074.
Seit 1957 besitzt die Karlskirche ein Glockenspiel. Das ursprüngliche Glockenspiel hatte 35 Glocken und wurde im Jahre 1956 von der Firma F.W. Schilling in Heidelberg gebaut. Es folgten zwei Erweiterungen in den Jahren 1989 und 1995, so dass das Spiel derzeit mit 47 Glocken ausgestattet ist, ein Gewicht von 2.750 kg und einen Tonumfang von vier Oktaven hat. Vier große Glocken sind als Läuteglocken angeschlossen und tragen als Inschrift die Ich-bin-Worte-Jesu. Das Glockenspiel wird mittels einer Klaviatur gespielt, wer es spielt wird Carilloneur genannt.
Auf den Glocken erklingen hauptsächlich Choralweisen. Das Glockenspiel wird von ehrenamtlichen Glockenspielern bedient, die ihren Dienst mit großer Zuverlässigkeit und Freude versehen. Die Melodien sind bis zum Staatspark Karlsaue hinunter zu hören.
Gottesdienste
In der Regel findet an jedem 1., 3. und 5. Sonntag im Monat um 11 Uhr in der Karlskirche ein Gottesdienst statt. Alle Gottesdienste von Kassel-Mitte finden Sie hier: https://www.ekkw.de/kassel-mitte/gottesdienste_termine.php